Harte Arbeit, permanent viele Überstunden, ein oftmals rauer Umgangston und der Eindruck, als billige Arbeitskraft ausgenutzt zu werden, diese Umstände sorgen bei Auszubildenden im Hotel- und Gaststättengewerbe für großen Unmut.
Ausbildungsreport 2010
Pressemitteilung von Michaela Rosenberger zum Ausbildungsreport 2010
Es ist ein Skandal: Fast 80 Prozent der jungen Beschäftigten gehen auch zur Arbeit, wenn sie krank sind. Das zeigt eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2009 „Junge Beschäftigte“.
Unter den 25 häufigsten Ausbildungsberufen sind laut Ausbildungsreport 2009 des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) die Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk, Hotelfachleute und Restaurantfachleute auf den letzten drei Rängen gelandet. Hauptkritikpunkt sei die hohe Zahl der Überstunden. Dazu hat Michaela Rosenberger, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärt:
Junge Beschäftigte sind weiterhin die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind häufiger mit schlechter Arbeit als mit guter Arbeit konfrontiert. Dies ist ein Ergebnis der Auswertung des DGB-Index Gute Arbeit mit dem Fokus auf Beschäftigte unter 30 Jahren.